Bericht 2015

Schwungvoller Auftakt ins Jubiläumsjahr

Von Sven Stemmer

Nach einem Jahr Abwesenheit starteten rund einhundert Bauhelfer am vergangenen Wochenende auf der Jugendburg Ludwigstein mit frischem Wind ins Jahr 2015. Pünktlich zum 600-jährigen Bestehen der Feste wurde mit viel Engagement und Freude in jedem Winkel gewerkelt.

Ob es das Schmieden schwerer Eisenelemente für den Enno-Narten-Bau oder das Reinigen der Regenrinnen war, motiviert packten die Helfer jede Aufgabe an. Im Vorraum des Burgbüros wurde die historische Außenwand der alten Burgschmiede freigelegt und auch beim Abschleifen der Parkettböden in der Klönecke und der Bühne im Meißnersaal wurde viel geleistet. „Die Kommunikation schien mir besser als je zuvor“, schilderte Bauhelferin  Daniela Hichert ihre Eindrücke. „Die Arbeitsabläufe griffen reibungslos ineinander, so dass wir viel mehr schafften, als wir ursprünglich erwartet hatten.“ Auch die jüngeren Helfer zeigen sich begeistert. So fanden Solveigh und Paulin (beide 14) „Es ist großartig, dass so viele tolle Projekte gemacht werden. Vier Tage Bauhütte sind auch besser als nur ein kurzes Wochenende und es ist schön, dass endlich wieder alle hier oben sind.“

Und wäre es nicht schon etwas ganz besonderes, an einer Burg mitbauen zu dürfen, so wären die schöne Gemeinschaft, das gemeinsame Werken, Singen und Lachen jederzeit Grund genug, zur Burg Ludwigstein zu fahren, meint Alina Kühnemann.

Für die gute Laune sorgte nicht zuletzt das hervorragende Essen. Auch in diesem Jahr besetzten freiwillige Fachleute aus Pfadfinder- und Wandervogelgruppen die Küche. Diese versorgte die Helfer mit vier Mahlzeiten täglich und war somit eine der arbeitsreichsten Baustellen des langen Wochenendes. „Es macht richtig Spaß, für so ein harmonisches Team zu kochen. Auch die Leute in der Küche arbeiten erstaunlich gut zusammen, obwohl wir an diesem Wochenende zum ersten mal gemeinsam am Herd stehen“, betonte Detlef Graf.

„Es ist einfach ein super Wochenende“ meinte auch Karolin Dörrheide. „Das Erfolgserlebnis, wenn man sich nach einem Arbeitstag anschaut, was geschafft wurde, ist großartig und der Gewölbekeller sieht auch endlich wieder so aus, wie es sein muss: Voller singender Wandervögel und Pfadfinder mit Gitarre, Bass und Akkordeon.“

Das einzig Negative wusste Katja Gerbich zu berichten: „dass man kaum zum Schlafen kommt.“

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