Errichtung Enno-Narten-Bau

Mit der Grundsteinlegung für den Enno-Narten-Bau sind die Jugendbünde im Januar 2010 in den Dritten Ring aufgebrochen. Im Oktober 2010 wurde Richtfest gefeiert, und im September 2012 fand die Einweihung statt.

Der Enno-Narten-Bau ist das größte Strohballenhaus Deutschlands. Der Bau stand unter der Schirmherrschaft des Landrats des Werra-Meißner-Kreises und wurde für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsidee von der UNESCO als Modellprojekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Er trägt den Namen des Wandervogels, der die Jugendburg 1920 ins Leben gerufen hat.

Das Gebäude ist der Schritt in einen dritten Bebauungsring und das Ergebnis einer langen Wunschsammlung in den Jugendbünden. Eine geräumige Selbstversorgerküche gibt es dort, in der sich auch Rollstuhlfahrer frei bewegen können, und in der beim Gemüseschnippeln gleichzeitig mit dem Kontrabass "gearbeitet" werden kann. Eine große Werkstatt wird eingerichtet, in der die Gruppen an Werkbänken Möbel bauen oder vor dem Kaminfeuer sitzen können, um Körbe zu flechten, zu singen oder zu erzählen. In einem Tonstudio sollen eigene Lieder und Geschichten aufgenommen werden, ein neuer und größerer Zeltplatz ist entstanden, eine offene Sommerküche, in der das gemeinsame Kochen bei Regen überhaupt erst so richtig Spaß macht und vieles mehr.